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!init OPT_STYLE="paper" |
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!define DOC_NAME "PApp - Perl-Anwendungen für die Zukunft des WWW" |
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!define DOC_AUTHOR "Marc Lehmann <pcg@goof.com>" |
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!build_title |
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H1: PApp - Eine kurze Übersicht |
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PApp ist schwer zu beschreiben, da es sich nicht auf ein spezielles |
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Problem spezialisiert sondern möglichst eine offene Universallösung sein |
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will. Unter anderem ist PApp: |
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- ein Embedded-Perl-Dialekt. Es gibt verschiedene Formen: Ein "literal |
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programming style", der nicht XML-konform ist sondern beliebige Daten |
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ausgeben kann und viele Möglichkeiten des Einbettens von Perl in |
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XML. Schliesslich gibt es noch den Standard-XML-Dialekt, der eine Mischung |
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aus beidem darstellt. |
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- Perl-Module, die das Arbeiten in einer CGI-artigen Umgebung |
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erlauben. Die Umgebung hält sich mehr an Apache, ist jedoch unabhängig |
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davon, ob die PApp-Anwendung in einer CGI-Umgebung, unter mod_perl oder |
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unter CGI::SpeedyCGI ausgeführt wird. |
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- Eine Bibliothek (aus vielen Modulen), die das Arbeiten mit HTML, XML, |
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SQL und anderen, häufig benutzten Umständlichkeiten vereinfacht. |
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- Eine grosse "State-Maschine", die technisch getrennte Programmteile |
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(z.B. CGI) logisch zu {{einer}} Applikation zusammenfasst. |
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- Ein XSLT-Stylesheet-Prozessor. Damit kann man Layout und Inhalt |
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voneinander trennen. Oder auch Ausgabeformat (PDF/HTML/XML etc.) vom |
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Layout. Oder vom Inhalt... |
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H2: Warum man es unbedingt benutzen sollte |
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Sollte man das? PApp ist meine ganz persönliche Vorstellung davon, wie |
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man CGI richtig macht. Es wächst und gedeiht in die Richtung, die ich |
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vorgebe, um auftretende Probleme {{besser}} zu lösen. |
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PApp hat meine Motivation (die sich mit "nie wieder CGI" zusammenfassen |
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liess) gewaltig gesteigert - Ein einfaches aber dennoch komplettes |
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Content-Management-System kann man in weniger als 500 Zeilen hinlegen - |
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für mich ein wichtiger Faktor, denn ich hasse nichts mehr, als das Rad |
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jedesmal neu erfinden zu müssen. |
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"Geschmack" ist in jedem Fall ein wichtiger Punkt, wenn es darum geht, ob |
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PApp das Richtige ist. |
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H2: Warum PApp geschrieben wurde |
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Grosse und kleine Applikationen für das WWW zu erstellen ist sehr |
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arbeitsaufwendig. Session-Variablen kennt Perl nicht, Session- und |
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Usertracking natürlich auch nicht. Es gibt sehr gute Module, die einem |
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einen Teil der Arbeit abnehmen, aber es ist immer sehr aufwendig und |
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umständlich. Dies führt zu unübersichtlichen Programmen, die noch dazu |
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auf viele Dateien aufgeteilt sind, die nicht unbedingt der inneren Logik |
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des Programmes entsprechen. Auch Sicherheitsfehler (wie das Übergeben |
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von sicherheitsrelevanten Daten über {{hidden-fields}} moder ähnliches) |
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passieren schnell, schliesslich muss man sich bei jeder Seite überlegen, |
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wie man seine Daten weiterreicht. |
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Datenbankabfragen, das Einbauen des Layouts sind sehr |
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umständlich. Internationalisierung existiert praktisch nicht. |
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PApp vereinfacht alle diese Probleme, indem es sie weitestgehend |
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automatisiert. |
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H1: Grundlegende PApp-Features oder "Nie wieder CGI" |
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H2: Ausrichtung auf ganze Anwendungen |
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Bei CGI oder anderen Schnittstellen ist die Sicht auf die Anwendung |
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protokollbedingt seitenbasiert - jede "logische" Seite ist eine Datei |
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oder eine Fallunterscheidung innerhalb der Datei - gemeinsame Komponenten |
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müssen in Bibliotheken (oder auch nur Include-Dateien; ist im Prinzip |
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das gleiche) abgelegt werden die auf jeder Seite erneut geladen, |
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konfigurietr und eingebaut werden müssen. Perl-Programme funktionieren |
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jedoch anders, da gibt es keine Zustände, die beim anklicken wechseln, |
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sondern ein lineares Programm. Dies läßt sich zwar auch mit PApp nicht |
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verwirklichen, aber es tut sein Bestes, diese Einschränkungen wegzuheben, |
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indem es ganze Anwendungen bearbeitet: Ob mehrere Seiten in einer Datei |
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oder eine Seite auf mehrere Dateien verteilt wird ist in PApp egal. |
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H2: Session/User-Management bzw. -Variablen |
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PApp kümmert sich automatisch persistente Variablen. Damit kann man |
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beinahe automatisch Variablen erzeugen, die über eine gesamte Sitzung |
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(die mit dem Aufruf der ersten URL beginnt und dnan einen Baum bildet) |
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persistent sind. Es geht so einfach, dass man spezielle Hilfsmittel |
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braucht, um nicht an jeder Stelle der Sitzung Zugriff auf beinahe alles zu |
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besitzen. |
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Persistente Variablen gibt es in verschiedenen Geschmäckern. Es gibt: |
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- Session-Variablen (sogenannte {{state keys}}), die über eine gesamte |
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Sitzung erhalten bleiben. Diese werden im Hash C<%S> gespeichert. Man kann |
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beliebige Werte darin ablegen (solange C<Storable> diese serialisieren |
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kann). Meistens gescheiht dies durch Anklicken eines Links, weniger |
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häufig direkt. |
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- Benutzerabhängige Variablen (die auch über Sitzungsgrenzen hinaus |
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erhalten bleiben und deshalb {{preferences items}}, Voreinstellungen, |
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heissen). Auch diese befinden sich in C<%S>, von wo sie automatisch in die |
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Benutzerdatenbank wandern bzw, von dort gelesen werden. |
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- Lokale Variablen ({{local keys}}) zu nur innerhalb einer Seite oder |
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einer Gruppe von Seiten Bedeutung haben. Diese befinden sich ebenfalls in |
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C<%S> und werden automatisch daraus entfernt. |
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- oder beliebige Kombinationen davon. |
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Ein Beispiel für eine Sitzungsvariable ist die Information, ob der |
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Benutzer sich schon angemeldet/eingeloggt hat oder ob er bestimmte |
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Zugriffsrechte besitzt. Eine benutzerabhängige Variable ist z.B.die |
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Sprache, die der Benutzer zuletzt ausgewählt hat (global) oder die |
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Anzahl der Tabellenzeilen, die der Benutzer gerne auf einer bestimmten |
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Seite angezeigt haben möchte. Eine lokale Variable ist z.B. ein |
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Datenbank-Objekt, das über mehrere Seiten (z.B. einer Transaktion) |
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gebraucht wird und danach seine Gültigkeit verliert. |
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| 121 |
Dadurch ergeben sich mehr Möglichkeiten, als man erwarten |
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würde: Unabhängige Komponenten (z.B. Werbebanner oder Foren) sind auf |
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normale Weise nur sehr schwer zu programmieren, da sie immer Hilfe vom |
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"Hauptprogramm" erfordern wenn es um die Parameterübergabe geht. In PApp |
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benutzt man einfach persistente Variablen. |
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Ein Beispiel für eine etwas ungewöhnlichere Komponente ist die |
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{{editform}}-Bibliothek. Mit ihr kann man HTML-Formulare erstellen, die |
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sich direkt an eine bestimmte Variable binden: |
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| 131 |
!block perl |
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ef_begin; |
| 133 |
ef_string \$S{search}; |
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ef_end; |
| 135 |
!endblock |
| 136 |
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| 137 |
Dieses Beispiel stammt von einer Seite, die Objekte aus einer Datenabnk |
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anzeigt und sich dabei auf solche beschränkt, die ein Suchwort |
| 139 |
enthalten. Das Formular bindet die State-Variable C<search> an ein |
| 140 |
HTML-Textfeld. Bei der Ausgabe wird der aktuelle Wert von C<$S{search}> |
| 141 |
benutzt. Ändert der Benutzer den Text und schickt das Formular ab wird |
| 142 |
die Seite neu aufgebaut - mit einem anderen Wert in C<$S{search}>. Da |
| 143 |
editform beliebige Perl-Referenzen akzeptiert und man in PApp auch |
| 144 |
Referenzen auf Dateien, SQL-Spalten etc... erzeugen kann werden viele |
| 145 |
Formulare zum Kinderspiel. |
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| 147 |
Zusätzlich zu den Sitzungsvariablen gibt es noch sogenannte |
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{{Argumente}}, die nur eine Seite lang "persistent" sind, d.h. bei einem |
| 149 |
Link auf eine andere Seite übergeben werden: |
| 150 |
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| 151 |
!block perl |
| 152 |
echo slink "Klicken Sie hier", -argument1 => "wert1", var2 => "wert2"; |
| 153 |
!endblock |
| 154 |
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| 155 |
Wenn man diesem Link folgt, steht der "wert1" im Hash C<%A> bzw. "wert2" |
| 156 |
im Hash C<%S>: |
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| 158 |
!block perl |
| 159 |
printf "Das Argument argument1 ist %s, die State-Variable var2 ist %s", |
| 160 |
$A{argument1}, $S{var2}; |
| 161 |
!endblock |
| 162 |
|
| 163 |
Werte, die von "Aussen" (z.B. GET-Request in CGI) kommen, stehen, um die |
| 164 |
Verwirrung komplett zu machen, in C<%P>. Als Faustregel gilt: was in C<%S> |
| 165 |
und C<%A> steht ist sicher (bzw. man hat es selbst dorthin gepackt), was |
| 166 |
in C<%P> steht ist unsicher und muss erst gefiltert/geprüft werden. |
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| 168 |
H2: Sicherheit |
| 169 |
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| 170 |
In vielen CGI-Programmen (aber nicht nur dort) wird der Fehler |
| 171 |
begangen, sensitive Daten in {{hidden}}-Feldern in einem Formular zu |
| 172 |
"verstecken" oder sie in die URL zu kodieren um die Parameterübergabe zu |
| 173 |
realisieren. Dies ist in PApp nicht nötig, da der persistente 'State' in |
| 174 |
einer Datenbank gespeichert wird und nur der (mit 256 Bit verschlüsselte) |
| 175 |
Zeiger darauf zum Client übertragen wird. Dadurch werden sensitive Daten |
| 176 |
gar nicht erst zum Client übertragen, was natürlich auch Bandbreite |
| 177 |
spart. Sollte der Schlüssel einmal bekannt werden kann man zwar auf |
| 178 |
andere Sessions zugreifen, die Daten jedoch immer noch nicht verändern |
| 179 |
(dieser Fall tritt beispielsweise auch auf, wenn ein kaputtes Proxy |
| 180 |
zwischen Server und Client sitzt). |
| 181 |
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| 182 |
Eine typische PApp-URL sieht übrigens so aus (Applikation "kis", Modul |
| 183 |
"abteilungswahl"): |
| 184 |
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| 185 |
!block verbatim |
| 186 |
/kis/abteilungswahl/NIlRSJNDIfP3AHfVjxLF5F |
| 187 |
!endblock |
| 188 |
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| 189 |
Da eine "Seite" in PApp aus einem Modulbaum besteht, geht es auch |
| 190 |
komplizierter: |
| 191 |
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| 192 |
!block verbatim |
| 193 |
/admin/+admin=poedit+poedit=view--?papp=eTDgL.I-lj9O9lTO3wznTk |
| 194 |
!endblock |
| 195 |
|
| 196 |
Zusammen mit einem sicheren Transportprotokoll (z.B. SSL, wobei die |
| 197 |
meisten Browser nur ungenügend oder garnicht gegenüber Attacken |
| 198 |
schützen, nur so am Rande ;) schützt man sich damit gegen alle Seiten. |
| 199 |
Benutzerauthentifizierung über Zertifikate ist auch im Einsatz (mit dem |
| 200 |
C<ssl>-Modul von PApp). |
| 201 |
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| 202 |
H2: Session/User-tracking |
| 203 |
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| 204 |
Persistente Variablen erfordern Session-Tracking. Benutzerabhängige |
| 205 |
Einstellungen (Preferences) darüber hinaus auch User-Tracking. Ersteres |
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geschieht mit einer Session-ID, die (auf verschiedene Arten) in die |
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URL-kodiert wird und die alle notwendigen Daten enthält, um die |
| 208 |
gewünschte Seite komplett zu erzeugen. Darüber hinaus wird (optional) |
| 209 |
ein Cookie benutzt, das aber z.Zt. nur zum Identifizieren des Benutzers |
| 210 |
dient, da ich Session-Definitionen per Cookie als Unsinn erachte. Das |
| 211 |
Cookie wird auch nur einmal am Tag gesetzt, so daß man auch mit der |
| 212 |
Browser-Einstellung "vor Cookies warnen" arbeiten kann. |
| 213 |
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| 214 |
Eine Anwendung wird darüber informiert, ob eine neue Session begonnen |
| 215 |
wurde oder ob sich ein bisher unbekannter Benutzer angemeldet hat, so |
| 216 |
daß man Benutzereinstellungen o.ä. initialisieren kann. Dies nützt |
| 217 |
PApp selbst, um sich z.B. die Sprache des Benutzers zu merken oder um das |
| 218 |
User-Cookie nur einmal täglich zu setzen. |
| 219 |
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| 220 |
Eine "Sitzung" ist übrigens ein Baum (nicht nur in PApp), der mit dem |
| 221 |
ersten "Hit" als Wurzel beginnt. Dadurch ist es unter anderem möglich, |
| 222 |
die Anzahl der "Reloads" einer Seite zu bestimmen. Dies ist nützlich, |
| 223 |
um potentiell gefährliche Aktionen (z.B. Löschen von Datenbanken, |
| 224 |
abschicken von E-mails) nur einmal auszuführen. |
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| 226 |
H2: Benutzerverwaltung |
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| 228 |
Da PApp Benutzer (mehr oder weniger) eindeutig identifizieren muss, |
| 229 |
implementiert es intern eine eigene Benutzerverwaltung inklusive einer |
| 230 |
Unix-artigen Rechtevergabe (es gibt allerdings keinen Super-User im |
| 231 |
Unix-Sinne). In vielen Anwendungen kann man diese gleich mitbenutzen, da |
| 232 |
eine eindeutige Benutzer-ID automatisch vergeben wird. |
| 233 |
|
| 234 |
!block verbatim |
| 235 |
Sie sind wahrscheinlich Benutzer Nummer <?$userid:><br/> |
| 236 |
#if auth_p |
| 237 |
Und ausserdem haben sie sich authentifiziert.<br/> |
| 238 |
# if access_p "admin" |
| 239 |
Oh, und "admin"-Rechte besitzen Sie auch noch! Meine Güte!!<br/> |
| 240 |
# endif |
| 241 |
#endif |
| 242 |
!endblock |
| 243 |
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| 244 |
H2: I18n |
| 245 |
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| 246 |
I18n steht kurz für Internationalisierung: Das englische Wort |
| 247 |
{{Internationalization}} hat 18 Buchstaben zwischen dem 'I' und dem |
| 248 |
'n', und da das Wort für den Durchschnittsamerikaner viel zu lang und |
| 249 |
kompliziert ist, hat man diese 18 Buchstaben einfach durch "18" ersetzt. |
| 250 |
|
| 251 |
In Kontext von PApp bedeutet dies, dass beinahe überall Textmeldungen |
| 252 |
übersetzt werden können (wer das C<gettext>-Paket kennt, mit dem |
| 253 |
üblicherweise C-Programme internationalisiert werden, wird sich fast |
| 254 |
sofort Zuhause fühlen). Hier ist ein Beispiel: |
| 255 |
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| 256 |
!block verbatim |
| 257 |
<h1>__"Contents"</h1> |
| 258 |
<:for (1..10) {:> |
| 259 |
<?slink sprintf(__"Chapter %d", $i++), |
| 260 |
"view_chapter", chapterid => $i:> |
| 261 |
<:}:> |
| 262 |
!endblock |
| 263 |
|
| 264 |
Wie man sieht, kann man C<__"text"> sowohl im |
| 265 |
HTML/XML/wasauchimmer-Quelltext benutzen, als auch auf Perl-Ebene |
| 266 |
aufrufen. Die C<__>-Funktion erledigt dabei zwei Aufgaben: Zunächst werden damit |
| 267 |
Textkonstanten zum übersetzen {{markiert}}. Zur Laufzeit wird dann in der Übersetzungstabelle nachgesehen und |
| 268 |
der (evt.) übersetzte String zurückgeliefert. |
| 269 |
|
| 270 |
Wenn man Daten z.B. aus einer Datenbank in eine Variable holt, darf man diese natürlich {{nicht}} markieren, da sie ja nur zur Laufzeit einen String {{enthält}}, selbst |
| 271 |
aber keine Textkonstante ist. In solchen Fällen verwendet man C<gettext>: |
| 272 |
|
| 273 |
!block perl |
| 274 |
my $st = sql_exec \my($id, $name), "select id, name from table"; |
| 275 |
|
| 276 |
while ($st->fetch) { |
| 277 |
echo "<li>", gettext$name, "</li><br/>"; |
| 278 |
} |
| 279 |
!endblock |
| 280 |
|
| 281 |
In welche Sprache jeweils übersetzt wird, entscheidet bei HTTP die |
| 282 |
Einstellung des Browsers, wobei man zweckmässigerweise ein Menü |
| 283 |
anbietet, in dem der Benutzer dies überschreiben kann: |
| 284 |
|
| 285 |
!block perl |
| 286 |
<?slink "I want English", SURL_SET_LANG => "en":> |
| 287 |
<?slink "Deutsch willich!", SURL_SET_LANG => "de":> |
| 288 |
!endblock |
| 289 |
|
| 290 |
Auch die Spracheinstellung ist eine Preferences-Variable. Im Gegensatz |
| 291 |
zum C<gettext>-Paket müssen die Quelltext nicht alle in einer Sprache |
| 292 |
sein. Bei C<gettext> ist das auch weniegr ein Problem, da der Quellcode |
| 293 |
eines Programms meistens in einer (natürlichen) Sprache geschrieben |
| 294 |
wurde, in PApp kann man aber Seiten dynamisch einfügen oder Datenbanken |
| 295 |
übersetzen. Da diese meist nicht vom selben Team geschrieben werden, ist |
| 296 |
es nützlich, dort unterschiedliche Sprachen verwenden zu können. |
| 297 |
|
| 298 |
<<poedit1.png>> |
| 299 |
<<poedit2.png>> |
| 300 |
|
| 301 |
H2: Unicode / Zeichensatzunabhängigkeit |
| 302 |
|
| 303 |
Intern unterstützt PApp genau zwei Datentypen (genau wie Perl |
| 304 |
selbst): {{Binärdaten}} und {{Text}}. Binärdaten verwendet man |
| 305 |
üblicherweise für Bilder, Datei-Downloads und ähnliches. Diese Daten |
| 306 |
werden von PApp nicht angerührt. |
| 307 |
|
| 308 |
Ganz anders Text: Perl arbeitet intern mit Unicode, das z.Zt. entweder in |
| 309 |
ISO-8859-1 oder UTF-8 gespeichert wird. Dieser interne Zeichensatz ist |
| 310 |
völlig unabhängig von der Ausgabe, d.h. der Text wird bei der Ausgabe |
| 311 |
automatisch in den gewünschten Zeichensatz kodiert (das geschieht wieder |
| 312 |
Browser/Benutzer/Programmabhängig wobei von den gebräuchlichen Browsern |
| 313 |
nur Netscape und Lynx die entsprechenden Header liefern). Umgekehrt werden |
| 314 |
Formulardaten u.ä. automatisch in Unicode gewandelt, d.h. in C<%P> steht |
| 315 |
Unicode auch wenn der Browser ein Formular in ISO-2022-JP zurückgeschickt |
| 316 |
hat. |
| 317 |
|
| 318 |
Ein JPEG-Bild kann man z.B. so ausgeben: |
| 319 |
|
| 320 |
!block perl |
| 321 |
content_type "image/jpeg", undef; |
| 322 |
$gd->jpeg(80); |
| 323 |
!endblock |
| 324 |
|
| 325 |
Während man eine japanische Benutzerin vielleicht mit ISO-2022-JP |
| 326 |
zufriedenstellen kann: |
| 327 |
|
| 328 |
!block perl |
| 329 |
content_type "text/html", "iso-2022-jp"; |
| 330 |
echo __"Hoffentlich war der Übersetzer fleissig"; |
| 331 |
!endblock |
| 332 |
|
| 333 |
H2: Geschwindigkeit |
| 334 |
|
| 335 |
Geschwindigkeit war bei der Implementierung von PApp das zweitwichtigste |
| 336 |
Ziel (Korrektheit ist das wichtigste ;). Als Marke dient mir ein |
| 337 |
Pentium-II 266Mhz-Rechner, auf dem auch komplexe Seiten mit mindestens 15 |
| 338 |
Hits/Sekunde dargestellt werden, bzw. der Vergleich mit einem ähnlichen |
| 339 |
C<Apache::Registry>-Skript. |
| 340 |
|
| 341 |
Das State-Management von PApp verschlingt pro Seite 1-3 Datenbankzugriffe, |
| 342 |
die die Zeit bei weitem dominieren (andere Features wie I18n sind im |
| 343 |
Prinzip kostenlos). Da komplexe Seiten im Allgemeinen wesentlich mehr und |
| 344 |
kompliziertere Zugriffe enthalten bzw. man ja irgendwie seine Daten |
| 345 |
speichern muss, ist dies in der Praxis selten eine Einschränkung |
| 346 |
(Ausnahmen gab und gibt es immer). Andere PApp-Features (z.B. im |
| 347 |
SQL-Bereich) bringen häufig sogar eine Steigerung der Geschwindigkeit. |
| 348 |
|
| 349 |
Da ich bisher keine Seite fabrizieren konnte, die die 15 Zugriffe/s-Marke |
| 350 |
unterschritten hätte, glaube ich noch etwas Spielraum für noch mehr |
| 351 |
Features zu haben. Wer sich übrigens fragt, woher diese 15 Hits/s |
| 352 |
kommen: 15 Hits ist die Marke, die einen wirklich grossen Server von den |
| 353 |
99.99% der restlichen Welt unterscheidet. Hat man auf seinem Server 15 |
| 354 |
oder mehr Zugriffe pro Sekunde kann man sich meistens auch eine schnellere |
| 355 |
Datenbank oder mehrere Rechner leisten: PApp skaliert problemlos auf |
| 356 |
mehrere Maschinen. |
| 357 |
|
| 358 |
H2: XML |
| 359 |
|
| 360 |
XML wird in mehreren Teilen von PApp unterstützt bzw. gefordert: Der |
| 361 |
Standard-Dialekt von PApp ist in XML geschrieben, d.h. um "normale" |
| 362 |
PApp-Applikationen zu schreiben muss man sich XML bedienen. Die Ausgabe |
| 363 |
von PApp (meistens Text) ist beliebig, sofern man keine Stylesheets |
| 364 |
benutzt. Tut man das, muss die Ausgabe natürlich in XML-Syntax sein. Und |
| 365 |
last-not-least gibt es ein PApp-Modul, mit dem man beliebige XML-Fragmente |
| 366 |
mit eingebettetem Perl-Quelltext bearbeiten/ausführen/anzeigen kann. |
| 367 |
|
| 368 |
Die Entscheidung, XML so zentral einzusetzen, fiel mir nicht |
| 369 |
leicht: Meiner Meinung nach ist XML wunderbar dafür geeignet, |
| 370 |
Daten innerhalb von Programmen zu verarbeiten und vor allem |
| 371 |
auszutauschen. Toll ist, dass Menschen XML notfalls lesen und auch |
| 372 |
schreiben können. Ansonsten ist doch die Mächtigkeit von SGML (oder |
| 373 |
etwas anderem) vorzuziehen. |
| 374 |
|
| 375 |
XML jedoch hat bestechende Vorteile: HTML ist eine XML-Applikation (und |
| 376 |
HTML ist wichtig ;); es existiert eine breite Unterstützung für XML; |
| 377 |
es gibt bestehende Standards für Stylesheets, Layout, Metadaten und |
| 378 |
mehr. Schliesslich ist XML auch noch sehr schnell. Nun ja. |
| 379 |
|
| 380 |
Das hat mich trotzdem nicht davon abgehalten, etwas oben |
| 381 |
draufzusetzen: Fast alle Dokumente können in einem "Meta-Format" mit |
| 382 |
eingebettetem Perl-Quelltext geschrieben werden. Die Standard-Syntax |
| 383 |
dafür bedient sich vier sog. "Modus-Umschalter", die jeweils vom |
| 384 |
"Verbatim" in den "Perl"-Modus bzw. zurück schalten: |
| 385 |
|
| 386 |
!block verbatim |
| 387 |
<: schalte von HTML in Perl um |
| 388 |
<? wie <:, füge jedoch das Ergebnis in die Ausgabe ein |
| 389 |
|
| 390 |
:> schalte in den HTML-Modus |
| 391 |
?> schalte in den interpolierten HMTL-Modus |
| 392 |
!endblock |
| 393 |
|
| 394 |
Diese Modus-Umschalter habe ich in den Beispielen schon verwendet, z.B. |
| 395 |
kann man eine HTML-Seite so schreiben: |
| 396 |
|
| 397 |
!block perl |
| 398 |
<h1>Ein bisschen HTML</h1> |
| 399 |
<: echo "mit eingebautem perl" :> |
| 400 |
<: print "so gehts auch, ist aber unendlich wenig langsamer ;)" :> |
| 401 |
<?"So gehts am schnellsten":> |
| 402 |
<:for my $text (qw(Noch eine komische Methode)) { |
| 403 |
?>$text <: |
| 404 |
}:> |
| 405 |
!endblock |
| 406 |
|
| 407 |
Die Modus-Umschalter verhalten sich dabei wie eine Statement-Grenze in Perl (also C<;>). |
| 408 |
|
| 409 |
H2: Protokol- und Layout-Unabhängigkeit |
| 410 |
|
| 411 |
Sprache und Quelltext ternnt PApp ja schon. Jetzt muss man noch das Layout |
| 412 |
vom eigentliche Programm bzw. das Protokoll von den eigentlichen Daten |
| 413 |
trennen. |
| 414 |
|
| 415 |
Mit XSLT-Stylesheets geht das. Und mehr: "Browser XYZ hat ein Problem? Ich |
| 416 |
fix' es im Stylesheet und vergesse es dann einfach." (z.B. sollte man |
| 417 |
leere HTML-Tabellenzellen für Netscape lieber mit einem C< > |
| 418 |
füllen). "Es soll WML (oder CHTML) sein? Ich weiss zwar nicht, wozu |
| 419 |
das ganze WML-Zeugs sinnvoll sein soll, aber dann mache ich halt' ein |
| 420 |
Stylesheet dafür." Und eine der wichtigsten Anwendungen: "Wir brauchen |
| 421 |
eine Version zum drucken. Dafür wandeln wir unser XML-Dokument in XSL" (und dann |
| 422 |
nach Latex, PDF...). |
| 423 |
|
| 424 |
Das bedeutet, dass man - Planung natürlich vorausgesetzt - einen hohen |
| 425 |
Grad an Protokollunabhängigkeit erreichen kann, ohne den Quelltext zu |
| 426 |
sehr mit Layout-Entscheidungen o.ä. belasten zu müssen. |
| 427 |
|
| 428 |
Leider gibt es noch keine Web-Designer, die XSLT statt HTML/CSS liefern, |
| 429 |
aber (meine) Vision des Webs der Zukunft sieht so aus: Der Server liefert |
| 430 |
XML zusammen mit einem XSLT (vom Designer), welches XSL erzeugt. Dieses |
| 431 |
wird dann angezeigt/gedruckt etc.a.. Metadaten (mit dem etwas besseren |
| 432 |
Nachfolger von RDF) gestatten dann Fragen wie: "Wer hat dieses Dokument |
| 433 |
geschrieben?", "Wozu dient es?" aber auch: "Wieso ist das Ding so bunt?". |
| 434 |
|
| 435 |
H2: Platform-Unabhängigkeit |
| 436 |
|
| 437 |
Ein toller Begriff. Was bedeutet er? Nicht viel. Bei PApp bedeutet dies, |
| 438 |
dass auf Unix-Abhängigkeiten möglichst verzichtet wurde und sich PApp |
| 439 |
nicht an einen bestimmten Server (z.B. Apache) bindet. In der Praxis kann |
| 440 |
man als Platform mod_perl oder CGI verwenden, aber auch Text-Interfaces |
| 441 |
sind denkbar: Da PApp der Applikation immer eine gleichbleibende Umgebung |
| 442 |
anbietet, muss man lediglich ein Schnitstellenmodul schreiben. |
| 443 |
|
| 444 |
H2: Datenbanken |
| 445 |
|
| 446 |
Wie soll man ohne auskommen? Natürlich garnicht. In Perl gibt es ein ganz |
| 447 |
wunderbares System (DBI!) um mehr-oder-weniger genormt auf SQL-Datenbanken |
| 448 |
zugreifen zu können. Jetzt ist "nacktes" DBI recht umständlich, |
| 449 |
zumindest für mich, für den vier Aufrufe pro SQL-Befehl entschieden zu |
| 450 |
viel sind. Vor allem, wenn man diese über das Programm verstreuen muss. |
| 451 |
|
| 452 |
In PApp erledigt man die meisten Aufgaben mit der C<sql_exec>-Funktion |
| 453 |
(den Rest erledigt man mit C<sql_fetch/fetchall/exists/insertid>). Der |
| 454 |
folgende Aufruf ersetzt C<prepare>, C<bind_params>, C<execute> und |
| 455 |
C<bind_columns>: |
| 456 |
|
| 457 |
!block perl |
| 458 |
my $st = sql_exec \my($p, $w), |
| 459 |
"select purzel, wurzel from table |
| 460 |
where name like ?", |
| 461 |
$S{search}; |
| 462 |
|
| 463 |
while ($st->fetch) { |
| 464 |
echo "$p, $w\n"; |
| 465 |
} |
| 466 |
!endblock |
| 467 |
|
| 468 |
Der besondere Clou: Die SQL-Statements werden gecached, d.h. im |
| 469 |
Allgemeinen nur ein einziges mal C<prepare>d. Bei Datenbanken, die einiges |
| 470 |
an Aufwand in diesem Schritt investieren (Stichwort Query-Optimizer) |
| 471 |
ist das ein grosses Plus. Sogar bei Datenbanken, die dies nicht tun |
| 472 |
(z.B. MySQL) steigt die Geschwindigkeit merklich. Zudem sind das |
| 473 |
C<prepare> und das C<execute> in normalen Programmen getrennt voneinander |
| 474 |
(die Befehle stehen weit auseinander). |
| 475 |
|
| 476 |
Bei Datenbanken, die eine Art "insertid" unterstützen (zum Glück fast |
| 477 |
alle), kann man diese nach einem C<INSERT> gleich mit abfragen: |
| 478 |
|
| 479 |
!block perl |
| 480 |
my $id = sql_insertid |
| 481 |
sql_exec "insert into tiere (name) values (?)", |
| 482 |
"hase"; |
| 483 |
!endblock |
| 484 |
|
| 485 |
Den Database-Handle habe ich übrigens nicht vergessen: Wenn ich |
| 486 |
keinen angebe, wird ein Default-Handle benutzt. Geschickterweise wird |
| 487 |
dieser von PApp selbst gesetzt, so dass man sich im Normalfall noch |
| 488 |
nicht einmal um die Datenbankverbindung kümmern muss (weil diese auf |
| 489 |
dem Produktionssystem meistens andere Passwörter hat als auf dem |
| 490 |
Entwicklungssystem stellt man diese geschickterweise bei der Konfiguration |
| 491 |
der Applikation ein). |
| 492 |
|
| 493 |
<<admin.png>> |
| 494 |
|
| 495 |
H2: Hilfreiche Hilfsobjekte |
| 496 |
|
| 497 |
Ich habe es schon angesprochen: Persistenz von fast allem, zusammen mit |
| 498 |
den Möglichkeiten von Perl können einen schon auf Ideen bringen, z.B. |
| 499 |
auf eine Bibliothek (editform), die HTML-Formularfelder an Perl-Refrenzen |
| 500 |
bindet. |
| 501 |
|
| 502 |
Nun ist es an der Zeit, einmal eine Referenz auf eine SQL-Tabelle zu |
| 503 |
erzeugen: |
| 504 |
|
| 505 |
!block perl |
| 506 |
<: |
| 507 |
my $row = new PApp::DataRef 'DB_row', |
| 508 |
table => "user", |
| 509 |
where => [id => $userid], |
| 510 |
delay => 1, |
| 511 |
autocommit => 1; |
| 512 |
|
| 513 |
# pre-set name |
| 514 |
$row->{name} ||= "<username>"; |
| 515 |
|
| 516 |
ef_begin; |
| 517 |
:><br>__"ID:" <?ef_string \$row->{id} , 5:><: |
| 518 |
:><br>__"Name:" <?ef_string \$row->{name}, 20:><: |
| 519 |
ef_submit __"Update"; |
| 520 |
ef_end; |
| 521 |
:> |
| 522 |
!endblock |
| 523 |
|
| 524 |
Die Referenz auf die Zeile steht in C<$row> un verhält sich wie eine |
| 525 |
Referenz auf einen herkömmlichen Perl-Hash. Das C<autocommit> sorgt |
| 526 |
dafür, dass die geänderten Daten automatisch zurückgeschrieben werden |
| 527 |
sobald das C<$row>-Objekt gelöscht wird (ausser Scope geht, C<DESTROY>ed |
| 528 |
wird). Sie ist lokal (C<my>!) gespeichert, da aber die C<ef_>-Funktionen |
| 529 |
die Referenz persistent speichern, wird das Objekt erst auf der nächsten |
| 530 |
Seite (also nachdem die Ergebnisse hineingeschrieben wurden!) zerstört, |
| 531 |
bzw. die Daten geschrieben. Etwas kompliziert, aber zum Benutzen muss man |
| 532 |
die Details ja auch nicht kennen. |
| 533 |
|
| 534 |
Nun macht das Beispiel keine Fehlerüberprüfung, meistens das |
| 535 |
schwierigste. Mit PApp kein Problem. Zuerst schalten wir das C<autocommit> |
| 536 |
ab, damit die Daten nicht "aus Versehen" geschrieben werden. Ausserdem |
| 537 |
übergeben wir die Referenz als Argument an die "nächste" Seite. |
| 538 |
|
| 539 |
!block perl |
| 540 |
<: |
| 541 |
my $row = $A{row} |
| 542 |
|| new PApp::DataRef 'DB_row', |
| 543 |
table => "user", |
| 544 |
where => [id => $userid], |
| 545 |
delay => 1, |
| 546 |
autocommit => 0; |
| 547 |
|
| 548 |
ef_begin -row => $row; # Daten als Argument übergeben |
| 549 |
!endblock |
| 550 |
|
| 551 |
Nun brauchen wir ein Flag, das uns sagt, ob der Datensatz fehlerhaft ist |
| 552 |
und schon können wir loslegen: |
| 553 |
|
| 554 |
!block perl |
| 555 |
my $err = 0; # Daten fehlerhaft? |
| 556 |
|
| 557 |
:><br/>__"ID:" <?ef_string \$row->{id} , 5:><: |
| 558 |
#if $row->{id} !~ /^(\d+)$/ |
| 559 |
<error>__"The ID must be an integer!"</error> |
| 560 |
<:$err++:> |
| 561 |
#endif |
| 562 |
:><br/>__"Name:" <?ef_string \$row->{name}, 20:><: |
| 563 |
#if 2 > length $row->{name} |
| 564 |
<error>__"The Name must contain at least two characters!"</error> |
| 565 |
<:$err++:> |
| 566 |
#endif |
| 567 |
ef_submit __"Update"; |
| 568 |
ef_end; |
| 569 |
!endblock |
| 570 |
|
| 571 |
Die Daten schreibt man dann bei Bedarf in die Datenbank: |
| 572 |
|
| 573 |
!block perl |
| 574 |
#if $row->dirty |
| 575 |
# if $err |
| 576 |
<error>__"The entered Data is invalid, please surrender or die (or correct it ;)</error> |
| 577 |
# else |
| 578 |
<:$row->flush:> |
| 579 |
__"The record has been updated." |
| 580 |
# endif |
| 581 |
#endif |
| 582 |
:> |
| 583 |
!endblock |
| 584 |
|
| 585 |
H2: "Entwicklungshilfe" |
| 586 |
|
| 587 |
Programme - auch solche, die mit PApp geschrieben werden - müssen erst |
| 588 |
entwickelt werden. Dabei werden Fehler gemacht. Da bei PApp sehr viele |
| 589 |
Komponenten zusammenwirken können die Fehler entsprechend komplex |
| 590 |
sein. Eine gute Unterstützung bei der Fehlersuche ist also wichtig. |
| 591 |
|
| 592 |
Dies fängt damit an, dass die Zeilennummern des Quelltextes auch nach |
| 593 |
der Kompilierung von Perl/XML zu reinem Perl oder z.B. in ein XSLT |
| 594 |
erhalten bleiben. Sollte ein Fehler auftreten, so hat man sofort Zugriff |
| 595 |
auf die Qeulldateien, einen kompletten Backtrace und natürlich die |
| 596 |
State-Daten. Das Exception-System von PApp ist einfach zu benutzen (C<die> |
| 597 |
genügt, will man es schöner haben benutzt man C<fancydie> ;) und |
| 598 |
erweiterbar. |
| 599 |
|
| 600 |
Im Betrieb will man natürlich keine ausführlichen Fehlermeldungen, |
| 601 |
komplett mit Passwort der Datenbank usf... Deshalb protokolliert PApp |
| 602 |
alle Fehler in eine SQL-Datenbank zusammen mit der State-ID, so dass |
| 603 |
nur die Fehlerkategorie (plus ein nettes Textfeld, in dem der Benutzer |
| 604 |
zusätzliche Informationen eingeben kann). Solange die Seite nur |
| 605 |
wiederholbare Aktionen enthält, kann der Entwickler den Fehler jederzeit |
| 606 |
reproduzieren. |
| 607 |
|
| 608 |
H2: "Web-Widgets" |
| 609 |
|
| 610 |
The newest addition to PApp (and therefore not final in its |
| 611 |
implementation) are reusable components also dubbed {{Web-Widgets}}, |
| 612 |
similar to reusable GUI-objects named "widgets". An example for such a |
| 613 |
component would be a standard "forum" widget. In one of our projects we |
| 614 |
use the same forum widget to provide "web chat", "small ads" and the |
| 615 |
"news!" page, all with the same code but using different stylesheets to |
| 616 |
customize the layout. |
| 617 |
|
| 618 |
A PApp-application is, in some sense, a large state-machine. this is a |
| 619 |
limitation of stateless protocols which is hard, but not impossible, to |
| 620 |
circumvent (if perl only had efficient continuations). Any application can |
| 621 |
be embedded into other applications, while retaining their own state and |
| 622 |
their own state machine and of course their own set of variables / state |
| 623 |
keys. Standard PApp applications are not much more than a single page with |
| 624 |
html header/footer, authenticitation check and an embedded "Web-widget". |
| 625 |
|
| 626 |
H2: Logging |
| 627 |
|
| 628 |
Logging is a required part of any serious business. Gathering statistical |
| 629 |
data is a basic requirenment today. PApp saves every state key to a |
| 630 |
database for each page impression/request (usually between 300 and 900 |
| 631 |
bytes). This saved information contains everything nedeed to recreate a |
| 632 |
given page except the actual program code. When session/state data is |
| 633 |
being expired (necessary to put a sensible bound on the size of the state |
| 634 |
database), PApp conviniently allows applications to gather statistical |
| 635 |
data from individual "hits", using almost the same environment as at |
| 636 |
runtime. Expiring and data gathering can, of course, be done seperately if |
| 637 |
necessary. |
| 638 |
|
| 639 |
H2: PApp is Free Software |
| 640 |
|
| 641 |
Although we are not sure wether we'll publish all versions of PApp |
| 642 |
under the GPL, or which modules from our own applications might become |
| 643 |
standard components (like the forum), we are determined to make PApp free |
| 644 |
software. The principal PApp architect (me!) did a lot of free software |
| 645 |
modules and works at quite a few free software programs (like GCC or The |
| 646 |
Gimp) and is determined to make PApp as free and as powerful as possible. |
| 647 |
|
| 648 |
H1: Disadvantages |
| 649 |
|
| 650 |
PApp is not actually a revolution, judged by its components. It |
| 651 |
does, however draw a lot of functionality and ideas into a single, |
| 652 |
well-contained package. Nevertheless, there are quite a few reasons on why |
| 653 |
{{NOT}} to use PApp, or at least not to use PApp {{YET}}. |
| 654 |
|
| 655 |
* PApp is not yet a released module, its API is in flux (with respect to |
| 656 |
recent features), and not everything is working as it should yet. This |
| 657 |
is fortunately only a question of time. |
| 658 |
|
| 659 |
* Only a single person is currently developing and designing PApp for |
| 660 |
free. This means that advances might sometimes not lead into the |
| 661 |
direction you want, and maybe not in the schedule you want. |
| 662 |
|
| 663 |
* PApp requires the very latest perl - at the moment, this is perl |
| 664 |
5.7 + custom patches, due to the buggy unicode support in earlier |
| 665 |
versions. The latest released PApp module (on CPAN) does not rely on |
| 666 |
unicode, but is already quite outdated with respect to current features. |
| 667 |
|
| 668 |
* There is a total lack of tutorials or introductory courses. While all |
| 669 |
PApp modules are documented, it is very much impossible to learn it |
| 670 |
using the reference documentation alone. Basically a one-day course |
| 671 |
under four eyes is necessary to get you up and running - PApp is |
| 672 |
not trivial. The lost time is generally made up with the increase in |
| 673 |
productivity experienced with PApp, though, similar to learning Perl ;) |
| 674 |
|
| 675 |
A1: References |
| 676 |
|
| 677 |
* PApp is available as a standard module from CPAN, although the current |
| 678 |
version uploaded is very old. |
| 679 |
|
| 680 |
* The PApp homepage is available at the author's homepage, under |
| 681 |
{{URL:http://www.goof.com/pcg/marc/papp.html}}. This page includes |
| 682 |
links to the current manpages. Online demos are, unfortunately, not yet |
| 683 |
available. |
| 684 |
|
| 685 |
* The newest versions of PApp can be accessed using CVS as a sourceforge project, |
| 686 |
at {{URL:http://www.sourceforge.net}}. |
| 687 |
|
| 688 |
* The slides for this presentation will be available at the author's |
| 689 |
homepage, at {{URL:http://www.goof.com/pcg/marc/docs.html}}, shortly |
| 690 |
after the linuxworldexpo. |
| 691 |
|
| 692 |
A2: Apology |
| 693 |
|
| 694 |
I'd like to apologize for any typoes or other mistakes in this |
| 695 |
document. It was written in a single session without access to a |
| 696 |
spellchecker and so has not been debugged it yet ;) |
| 697 |
%page |
| 698 |
|
| 699 |
Basic features |
| 700 |
|
| 701 |
|
| 702 |
|
| 703 |
Persistence is almost automatic |
| 704 |
|
| 705 |
Variables ("state keys") can last for a session or longer |
| 706 |
|
| 707 |
Session/User-tracking is automatic |
| 708 |
|
| 709 |
Sensitive data does not leave the server |
| 710 |
|
| 711 |
PApp gives great error feedback ;) |
| 712 |
|
| 713 |
%page |
| 714 |
|
| 715 |
What does it look like? |
| 716 |
|
| 717 |
%font "t", prefix " " |
| 718 |
<package name="dunno"> <domain lang="en"> |
| 719 |
|
| 720 |
<language lang="en" desc="English"/> |
| 721 |
<language lang="de" desc="Deutsch"/> |
| 722 |
|
| 723 |
<database dsn="DBI:mysql:dunnodb"/> |
| 724 |
<translate fields="project.name place.name" |
| 725 |
lang="en"/> |
| 726 |
<translate fields="project.description" |
| 727 |
lang="mixed" style="auto"/> |
| 728 |
|
| 729 |
<import src="macro/util"/> |
| 730 |
|
| 731 |
<module src="dunno/somepages"/> |
| 732 |
|
| 733 |
</domain> </package> |
| 734 |
|
| 735 |
%page |
| 736 |
|
| 737 |
Modules |
| 738 |
|
| 739 |
|
| 740 |
PApp is application centric - one application can consist of many pages (called 'modules'). |
| 741 |
|
| 742 |
Each web-page is (usually) a seperate module. |
| 743 |
|
| 744 |
Modules and even applications can be nested or embedded. |
| 745 |
|
| 746 |
State keys can be shared with ease within a session or user context. |
| 747 |
|
| 748 |
One module == one state of the state machine (http and wap are statemachines!). |
| 749 |
|
| 750 |
%page |
| 751 |
|
| 752 |
A simple module |
| 753 |
|
| 754 |
|
| 755 |
%font "t", prefix " " |
| 756 |
<module name=""><phtml><![CDATA[ |
| 757 |
<html> <title> |
| 758 |
__"PApp - demo", <?localtime:> |
| 759 |
</title> |
| 760 |
|
| 761 |
<?slink "English", "/lang" => 'en':> |
| 762 |
<?slink "Deutsch", "/lang" => "de":> |
| 763 |
|
| 764 |
<p><?slink __"To the editor", "editor":> |
| 765 |
<p><?slink __"Edit project 1", "editor", |
| 766 |
projectid => 1:> |
| 767 |
|
| 768 |
</html> |
| 769 |
]]></phtml></module> |
| 770 |
|
| 771 |
%page |
| 772 |
|
| 773 |
phtml mode switches |
| 774 |
|
| 775 |
|
| 776 |
|
| 777 |
<: switch to perl statement mode |
| 778 |
|
| 779 |
<? evaluate perl expression |
| 780 |
|
| 781 |
:> switch to plain html/text mode |
| 782 |
|
| 783 |
?> switch to interpolated (qq) html/text mode |
| 784 |
|
| 785 |
|
| 786 |
%page |
| 787 |
|
| 788 |
Another simple module - "editor" |
| 789 |
|
| 790 |
|
| 791 |
%font "t", prefix " " |
| 792 |
|
| 793 |
<module name="editor"> |
| 794 |
<state keys="projectid" local="yes"/> |
| 795 |
<phtml><![CDATA[ |
| 796 |
<:header:> |
| 797 |
|
| 798 |
#if defined $S{projectid} |
| 799 |
... edit the specific project |
| 800 |
#else |
| 801 |
... show a list of projects |
| 802 |
#endif |
| 803 |
|
| 804 |
<:footer:> |
| 805 |
]]></phtml></module> |
| 806 |
|
| 807 |
%page |
| 808 |
|
| 809 |
SQL support - the project list |
| 810 |
|
| 811 |
|
| 812 |
%font "t", prefix " " |
| 813 |
<table><tr><th>__"Project"<th>__"Budget" |
| 814 |
<: |
| 815 |
my $st = |
| 816 |
sql_exec \my($id, $name, $budget), |
| 817 |
"select id, name, budget |
| 818 |
from project"; |
| 819 |
|
| 820 |
while ($st->fetch) { |
| 821 |
:><tr><td> |
| 822 |
<?slink gettext$name, |
| 823 |
projectid => $id?> |
| 824 |
<td>$budget |
| 825 |
<: |
| 826 |
} |
| 827 |
:> |
| 828 |
</table> |
| 829 |
|
| 830 |
%page |
| 831 |
|
| 832 |
SQL support - persistent rows |
| 833 |
|
| 834 |
%font "t", prefix " " |
| 835 |
<:ef_begin:> |
| 836 |
|
| 837 |
<:my $row = new PApp::DataRef 'DB_row', |
| 838 |
table => "project", |
| 839 |
where => [id => $S{projectid}]:> |
| 840 |
|
| 841 |
<p>__"Name": |
| 842 |
<:ef_string \$row->{name}, 40:> |
| 843 |
<p>__"Budget": |
| 844 |
<:ef_string \$row->{budget}, 8:> |
| 845 |
<p>__"Description": |
| 846 |
<:ef_text \$row->{description}, 60, 10:> |
| 847 |
|
| 848 |
<:ef_submit __"Update":> |
| 849 |
<:ef_end:> |
| 850 |
|
| 851 |
%page |
| 852 |
|
| 853 |
Internationalization (I18n) |
| 854 |
|
| 855 |
|
| 856 |
|
| 857 |
Strings inside source files can be "tagged" |
| 858 |
|
| 859 |
Database columns can be tagged |
| 860 |
|
| 861 |
PApp is unicode-only |
| 862 |
|
| 863 |
Output conversion (e.g. utf8>latin1, utf8>iso2022jp) |
| 864 |
|
| 865 |
Translation editor ("poedit") included |
| 866 |
|
| 867 |
%page |
| 868 |
|
| 869 |
Speed |
| 870 |
|
| 871 |
|
| 872 |
|
| 873 |
Speed is slightly worse than Apache::Registry - on simple pages! |
| 874 |
|
| 875 |
Complex pages usually make no difference (database overhead!) |
| 876 |
|
| 877 |
Many PApp features deliver a performance that would be tedious to match in plain perl! |
| 878 |
|
| 879 |
PApp scales to many server machines, if necessary |
| 880 |
|
| 881 |
%page |
| 882 |
|
| 883 |
XML |
| 884 |
|
| 885 |
|
| 886 |
No, XML is not a feature. |
| 887 |
|
| 888 |
XML might be nice to computers, it isn't usually for humans, though. |
| 889 |
|
| 890 |
XML is robust |
| 891 |
|
| 892 |
XML is fast |
| 893 |
|
| 894 |
XML is well supported |
| 895 |
|
| 896 |
%page |
| 897 |
|
| 898 |
XML + XSLT = protocol independency |
| 899 |
|
| 900 |
|
| 901 |
PApp can support XML as well as HTML |
| 902 |
|
| 903 |
You can write your pages in XML |
| 904 |
|
| 905 |
XSLT stylesheets can be applied |
| 906 |
at parse time |
| 907 |
before module execution |
| 908 |
to the resulting output |
| 909 |
|
| 910 |
|
| 911 |
Thus, PApp applications can easily be made protocol-independent by writing them in XML and using a stylesheet that outputs either HTML, XML, WML or whatever you like! |
| 912 |
|
| 913 |
%page |
| 914 |
|
| 915 |
Dynamic stylesheet example |
| 916 |
|
| 917 |
%font "t", prefix " " |
| 918 |
<perl><![CDATA[ |
| 919 |
$stylesheet[0] = |
| 920 |
$papp->load_stylesheet("dunno1"); |
| 921 |
$stylesheet[1] = |
| 922 |
$papp->load_stylesheet("dunno2"); |
| 923 |
]]></perl> |
| 924 |
|
| 925 |
<style apply="output" |
| 926 |
expr="$stylesheet[ $S{style} ]"> |
| 927 |
|
| 928 |
<module name=""><phtml><![CDATA[ |
| 929 |
<p/><?slink __"To the edito... |
| 930 |
<p/><?slink __"Edit projec... |
| 931 |
]]></phtml></module> |
| 932 |
|
| 933 |
... |
| 934 |
</style> |
| 935 |
|
| 936 |
%page |
| 937 |
|
| 938 |
"Web-Widgets" |
| 939 |
|
| 940 |
|
| 941 |
A nice term - what is it? |
| 942 |
|
| 943 |
|
| 944 |
PApp applications can be "embedded" into host applications |
| 945 |
|
| 946 |
With careful coding, reusable objects be created (e.g. a forum module, an ad-banner module etc.) |
| 947 |
|
| 948 |
Embedded apps come with their own state machine, own environment etc. |
| 949 |
|
| 950 |
Apply stylesheets to customize, if necessary |
| 951 |
|
| 952 |
%page |
| 953 |
|
| 954 |
PApp |
| 955 |
|
| 956 |
|
| 957 |
|
| 958 |
|
| 959 |
|
| 960 |
seperates |
| 961 |
|
| 962 |
layout |
| 963 |
semantics |
| 964 |
language |
| 965 |
|
| 966 |
from each other! |
| 967 |
|
| 968 |
%page |
| 969 |
|
| 970 |
Disadvantages |
| 971 |
|
| 972 |
|
| 973 |
perl 5.7.0 + patches is currently required |
| 974 |
|
| 975 |
many modules are necessary |
| 976 |
|
| 977 |
mod_perl is currently the only supported platform |
| 978 |
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| 979 |
written by one overworked person only |
| 980 |
|
| 981 |
the api is in flux |
| 982 |
|
| 983 |
no stable release yet |
| 984 |
|
| 985 |
%page |
| 986 |
|
| 987 |
More info |
| 988 |
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| 989 |
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| 990 |
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| 991 |
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| 992 |
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| 993 |
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| 994 |
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| 995 |
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| 996 |
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